Container Freimessung

Mit der Globalisierung nimmt die Menge der im- und exportierten Waren stetig zu. Gleichermaßen wächst die Gefahr der Einfuhr von Schädlingen mit diesen Waren zu Lasten von Ökosystemen. Deshalb werden Container weltweit mit chemischen Gasen zur Abtötung der Schadinsekten behandelt. Lieferanten und Importeure sind verpflichtet, begaste Container anzumelden und zu deklarieren. Die Praxis zeigt jedoch immer wieder „schwarze Schafe“ bei der Containerbegasung und andere Probleme rund um Schadstoffbelastungen. In Deutschland zugelassen und von uns verwendet werden Phosphorwasserstoff (PH3) und Sulfuryldifluorid (S02F2). Das weltweit noch genutzte Methylbromid (CH3BR) ist in Deutschland nicht mehr zugelassen.  

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Wie können wir Ihnen helfen?

Grundsätzlich sollte aus den Frachtpapieren hervorgehen ob ein Container begast ist oder begast wurde.Unter Gas stehende Container müssen mit einem Warnschild versehen sein. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass dies nicht immer der Fall ist. Aus diesem Grund bieten wir für Speditionen und Logistikunternehmen wir eine Freigabebescheinigung an. Diese wird für den begasten Importcontainer oder auch für Transporteinheiten benötigt. Deshalb führen wir für Sie Messungen auf die gängigen internationalen Begasungsmittel durch, wenn: der Container von den Behörden gestoppt wurde (Polizei, Zoll oder das Pflanzengesundheitsamt) oder der Container mit einem ausländischen Begasungszertifikat importiert wurde.

VERPFLICHTENDE FREIMESSUNG

Belastete Transporteinheiten sind so lange zu lüften, bis die gemessenen Konzentrationen unter den Beurteilungsmaßstäben nach Tabelle 1 in Anlage 4 liegen. Sofern die Lüftung auf Grund der Art der Ware und der Verpackung nicht zur Absenkung der Schadstoffkonzentration unterhalb der entsprechenden Beurteilungsmaßstäbe führt.

Muss die betreffende Transporteinheit unter geeignetem Atemschutz (Vollmaske mit Filtervorsatz AB) entladen und die Ware in geöffneter Verpackung in geeigneten und gegen unbefugtes Betreten gesicherten Hallen so lange mit Ventilatoren weiter zwangsbelüftet werden, bis die Beurteilungsmaßstäbe nach Tabelle 1 in Anlage 4 unterschritten sind.

BESCHNEINIGUNG NACH TRGS 512

Einige Begasungsmittel beziehungsweise Schadstoffe sind geruchslos oder werden von anderen Gerüchen überdeckt. Trotzdem gilt für viele Container keine besondere Kennzeichnungspflicht. Um Ihre Mitarbeiter zu schützen führen wir die gesetzlich vorgeschriebene Freimessung nach TRGS 512 für sie durch.

Es ist ohne Messungen kaum vorhersagbar, ob gasförmige Chemikalienrückstände in den Containern vorhanden sind, da dies von vielen Faktoren, wie den verwendeten Industriechemikalien, den eingesetzten Begasungsmitteln, dem Begasungsverfahren, der Containerdichtigkeit, dem Frachtgut und der verwendeten Verpackung, abhängt. Wir können gasförmige Rückstände mit unseren Messverfahren und Messgeräten ermitteln und Container aktiv belüften, wenn diese die zulässigen Grenzwerte übersteigen. Dabei wird auch in den Transportgütern, Waren oder Verpackungen gemessen. Die Lüftung von Containern und deren Dekontamination durch einfaches Öffnen der Containertüren kann Tage dauern oder überhaupt nicht zum Erfolg führen. Von uns werden deshalb auch Zwangsbelüftungen mit oder ohne Filterung als wirtschaftliche Alternative angeboten. Nicht selten lassen sich Containerwaren mit hartnäckig festsitzenden Gasresten oder Lösungsmitteldämpfen trotz einer aktiven oder forcierten Zwangsbelüftung des Containers nicht unter die Freigabegrenzwerte beseitigen. In diesen Fällen entladen unsere geschulten und zertifizierten Techniker den Container vollständig unter Atemschutz und führen in geeigneten und gegen Diebstahl gesicherte Lagerhallen so lange eine Zwangsbelüftung mit messtechnischer Überwachung durch, bis das Ladegut verkehrsfähig ist und eine Freigabe nach TRGS 512 möglich wird. Erforderlichenfalls müssen sämtliche Verpackungen von uns geöffnet werden, damit die vorhandenen Schadstoffe vollständig ausgasen können. Schließlich beladen wir die Container wieder zum Weitertransport. Wir organisieren für Sie den gesamten Ablauf! Unsere Leistungen:

  • – Wir führen schnell und zuverlässig Schadstoffmessungen an Containern durch
  • – Wir ermöglichen ein preiswertes, schnelles und sicheres Öffnen von Containern
  • – Wir inspizieren Frachtcontainer, die unter dem Verdacht stehen, mit Schadstoffen belastet zu sein
  • – Wir führen Messungen in nur wenigen Minuten durch
  • – Wir übermitteln das Messergebnis dem Kunden auf Wunsch sofort per Email
  • – Um mögliche Gesundheitsgefährdungen zu verhindern, werden Kontrollmessungen nach TRGS 512 oder TRGS 900 durchgeführt.
  • – Durchführen der Freigabemessung und anschließender Freigabe
  • – Ausstellen einer Freigabebescheinigung (für Begasungsmittel wie Methylbromid, Phosphorwasserstoff (Phospin), Formaldehyd, Sulfuryldifluorid,) nach TRGS 512
  • – Schadstoff-Messungen nach TRGS 900 mit Protokoll

Ihr Vorteil bei der Container – Freimessung:

  • – Als „unbedenklich” geprüfte Container können schnell und damit kostensparend weiterbefördert oder entladen werden
  • – gefährliche Container werden einer Zwangsbelüftung unterzogen, bei der die Schadstoffe aus dem Container-Inneren auf ein gefahrloses Niveau entfernt werden
  • – minimierte Zeitverzögerungen mit überschaubaren Kosten
  • – ein hohes Maß an Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz 
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