Vom Hausbock
gehen viele gefahren aus

Wie erkennen ich einen Hausbockkäfer

Ob sich ein Bockkäfer im Holz befindet, können Sie leicht an den Abmessungen der Löcher erkennen. Diese Löcher sind oft etwa 6 bis 9 mm groß. Die Insekten legen oft Eier. Wenn diese Eier schlüpfen, huschen die Larven in Ritzen und Löcher. Dadurch wird das Holz noch stärker geschädigt. Haben Sie viel Ärger mit diesen Insekten? Kontaktieren Sie uns schnell, damit wir weiteren Schaden verhindern können.

Wie erkennt man holzzerstörende Insekten?

Wenn Ihr Holz von holzbohrenden Insekten befallen ist, erkennen Sie dies an:

  • Kleine ‘Ausgangslöcher’
    Dies sind die Ausgänge der Bohrlöcher, die die Holzkäfer benutzen, um nach draußen zu gehen.
  • Ansammlungen von pulverisiertem Holz
    Sie drücken den Bohrstaub an die Oberfläche und hinterlassen kleine Ansammlungen von pulverisiertem Holz auf Ihrem Boden oder Ihrer Holzstruktur

30 Jahre Spezialist für Hausbockbeseitigung

Die Larven des Bockkäfers ernähren sich vom Holz in Ihrem Haus. Man weiß nie genau, wie viele Larven es gibt, aber sicher ist, dass sie immer hungrig sind. Das bedeutet, dass diese Larven ständig fressen und immer mehr Holz von den Balken, Brettern, Wänden und Böden entfernen. Dadurch nimmt die Festigkeit des Holzes ab. Das ist ärgerlich, wenn es um eine Wand geht – und lebensgefährlich, wenn es sich um einen Balken in einem Altbau handelt.

Da Sie nicht in das Holz selbst sehen können, wissen Sie nie, was der tatsächliche Schaden oder Zustand ist. Deshalb ist es immer ratsam, einen Experten zu beauftragen. Auch wenn keine aktiven Larven vorhanden sind, Sie aber Schäden an den Holzkonstruktionen feststellen, wo Sie dies eigentlich nicht wollen.

Bei aktiven Bockkäferlarven will man immer möglichst schnell eingreifen, damit mehr Schaden (und letztlich Kosten) vermieden werden. Deshalb stellen wir sicher, dass wir immer erreichbar sind und sofort jemanden zur Schadensbetrachtung zu Ihnen schicken können. Wir erstellen Ihnen dann ein unverbindliches Angebot, damit Sie sofort wissen, wie hoch die Kosten für die Bockkäferbekämpfung sind.

In Mitteleuropa ist er der wichtigste Zerstörer bzw. Holzschädling von verbautem Nadelholz; Laubholz
greift er nicht an. Er bevorzugt warme sonnenbeschienene Dachstöcke oder ähnlich exponiertes verbautes Holz. Bei Problemen mit dem Hausbock sollten Sie Ihren Dachstock oder eine Nadelholzkonstruktion von einer seriösen Firma mit Fachbewilligung Holzschutz begutachten lassen.

Den Hausbock bekämpfen – Befall erkennen und beseitigen

Der ausgewachsene Hausbock erreicht eine Körperlänge von 8 bis 26 Millimetern und ist verhältnismäßig flach. Er variiert nicht nur in der Größe, sondern auch in der Farbe und Zeichnung beträchtlich, ist aber dennoch kaum mit anderen Arten zu verwechseln. Die Grundfarbe ist braun (besonders frisch geschlüpfte Tiere) bis schwarz, fein grau behaart, Fühler und Beine sind oft heller als der restliche Körper. Auf den Flügeldecken sind zwei Paar mehr oder weniger deutliche weiße Haarflecken.

Der Halsschild ist stark gerundet mit zwei glatten glänzenden Schwielen auf der Oberseite.
Der Kopf ist deutlich schmäler als der Halsschild. Die Schenkel sind zur Spitze hin deutlich verdickt, die Klauen an der Basis mit einem kleinen Zähnchen versehen. Die Vorderhüften sind durch den Vorderbrustvorsprung weit voneinander getrennt. Dessen Augen sind durch die Fühler tief ausgerandet. Letztere sind für einen Bockkäfer relativ kurz, das 3. Fühlerglied ist deutlich länger als das 4.

Der Hausbock ist nicht zu verwechseln mit dem Holzbock

Beim Hausbock handelt es sich um einen Bockkäfer, der in ganz Deutschland verbreitet ist. Fälschlicherweise wird er oft auch als Holzbock bezeichnet. Da er ein typischer Holzschädling ist, liegt diese Bezeichnung natürlich nahe. Allerdings handelt es sich beim Gemeinen Holzbock um die nicht weniger beliebte Zecke. Der Hausbock ist ein reiner Materialschädling, während der Holzbock hingegen ein reiner Gesundheitsschädling ist.

Der Körper der Hausbockkäferlarven erreicht in mehreren Wachstumszyklen bzw. Häutungen eine Länge bis zu ca. 30 mm, ist elfenbeinfarbig und deutlich gegliedert. Der Kopf ist am Körper größer und zeigt neben den kräftigen Fresswerkzeugen drei beidseitig neben den Fresswerkzeugen befindliche Punktaugen. Die Larve erzeugt beim Holzfraß mit ihren Mandibeln zeitweise deutlich hörbare Geräusche. Diese können als sicheres Anzeichen für einen aktiven Befall angesehen werden. Nach dem letzten Larvenstadium verpuppt sich die ausgewachsene Larve dicht unter der Holzoberfläche. Nach seiner Wandlung (Metamorphose) schlüpft ein geschlechtsreifer Käfer aus, der einen Kopulationspartner sucht (Zeitraum Mai bis August). Der Käfer besitzt nur eine sehr kurze Lebensspanne (ca. 4 Wochen) und nimmt in dieser Zeit keine Nahrung auf.

Der Hausbock befällt bevorzugt nicht imprägnierte Nadelhölzer

Die adulten Käfermännchen suchen nach ihrem Ausschlüpfen geeignetes Holz zur Eiablage auf, dabei wird das Holz anhand der holzspezifischen, ausströmenden Aerosole auf die Eignung zur Eiablage geprüft. Erst dann produzieren die männlichen Hausbockkäfer einen Sexuallockstoff (Pheromon), der die Weibchen anlocken soll. Weiterhin suchen sie einen Versteckbereich innerhalb der Hölzer, der für die Kopula geeignet ist. Die Weibchen wiederum suchen nach dem Schlüpfen einen passenden Sexualpartner. Dabei orientieren sie sich einerseits nach dem Pheromon der Männchen und andererseits an der Duftintensität der vorhandenen Hölzer. Es wird das Käfermännchen zur Begattung aufgesucht, bei dem das Holz die besten Entwicklungsmöglichkeiten für die Nachkommen bietet. Etwa 2 bis 3 Tage nach der Kopulation beginnt das Weibchen mit der Eiablage. Die Eier werden mit Hilfe einer flexiblen Legeröhre in Risse oder Spalten (auch solche, die sich aus zimmermannstechnischen Verbindungen ergeben) möglichst tief „eingeimpft“. Im Verlauf der Eiablage werden ca. 6–8 Gelege mit ca. 50 Eiern.

Der Hausbock kann viele Holzprodukte beschädigen

Als Voraussetzung für die Bekämpfung einer Schädigung durch die Larven des Hausbocks gilt die Feststellung einer Befallsaktivität. Dies stößt jedoch zumeist auf massive Schwierigkeiten: Bei der fachkundigen Begehung können gerade die versteckten Bereiche mit hoher Befallswahrscheinlichkeit (Schichten in der Taupunktzone, Traufe etc.) z. B. durch Verbauungen eingehend untersucht werden.

Der aktive Befall des Hausbocks macht sich nicht zwangsweise durch Mehlauswurf bemerkbar und kann nur durch vereinzelt auftretende Geräusche, frische Ausflugslöcher oder Larvenfunde sicher belegt werden. Eventuelle Ausmehlungen deuten eher auf einen Befall durch parasitoide bzw. prädatorische Insekten hin, was wiederum ein sicherer Hinweis auf die Anwesenheit der holzschädigenden Larven ist.
Das Fehlen von Fraßgeräuschen kann jedoch auch auf die noch geringe Größe der Larve oder auf ein bestehendes Stadium der Verpuppung zurückgeführt werden.
Das Fehlen frischer Ausflugslöcher kann seine Ursache in der verdeckten Lage oder einem noch nicht abgeschlossenen metamorphosischen Zyklus haben.
Larvenfunde können oft nur durch Aufspaltung der betroffenen Hölzer sichtbar gemacht werden

Wissen zählt – Identifizieren Sie Ihren mysteriösen Schädling

Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie den gesichteten Schädling richtig identifiziert haben, dann nutzen Sie unseren Bestimmungsservice. Rufen Sie uns an, senden Sie uns eine E-Mail oder laden Sie ein Foto auf der Kontaktformular – Seite hoch. Das IHD-Team aus Experten und Fachleuten wird Ihnen schnell sagen können, um welche Art es sich bei dem mysteriösen Schädling handelt. Gleichzeitigen sagen wir Ihnen was Sie dagegen tun können. Denn einige Schädlingsprobleme sollten ausschließlich unseren Schädlingsbekämpfer überlassen werden.

© Copyright 2020 IHD Dienstleistung KG. All rights reserved