IFS-Standards – entscheidender Vorteil für Produktion und Handel

Ablauf der professionellen Herangehensweise in der Schädlingsbekämpfung nach DIN 16636:2015

Das vorderste Ziel des IFS Standards ist die Einführung einheitlicher Standards mit einem übereinstimmenden Bewertungssystem.  Dadurch sparen Sie Geld und senken Produkthaftungsrisiken.

Für unsere Kunden haben wir eine informative Zusammenfassung der gängigen IFS Standards hinsichtlich der Anforderungen ihres Betriebes an die Schädlingskontrolle erstellt.

Kontakt zwischen Betrieb und Schädlingsbekämpfer

Inspektion der relevanten Bereiche durch Ihren Schädlingsexperten

Beurteilung der IST-Situation

objektbezogene Gefahrenanalyse und Risikobewertung

Festlegung der kritischen Lenkungspunkte (HACCP)

Konkrete Planung der Maßnahmen 

Durchführung der Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen inkl. Dokumentation

Kontrolle und notwendige Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen

Dokumentation und Empfehlungen (Qualitätssicherung)

Monitoring (Überwachung) und laufende Verbesserung der Maßnahmen

Der IFS-Standard ist ein Lebensmittelsicherheitsstandard, der von deutschen, französischen und italienischen Handels- und Einzelhandelsorganisationen entwickelt wurde. Der Standard richtet sich hauptsächlich an Lieferanten von Einzelhändlern in der Lebensmittelindustrie und soll die Qualität und Sicherheit der Lebensmittelkette gewährleisten. 

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was der IFS-Standard genau ist und für wen er gilt. Außerdem erklären wir kurz, was die Standardanforderungen sind und wie ein IFS-Audit abläuft. Wenn Sie aufgrund dieses Artikels Fragen zum IFS oder einem anderen Lebensmittelsicherheitsstandard haben, zögern Sie bitte nicht, uns unter 0911 / 431 99 50 zu kontaktieren.

Was ist der IFS-Standard?

IFS steht für International Featured Standards und wurde 2003 mit dem Ziel entwickelt, die Qualität und Sicherheit der Lebensmittelkette für Einzel- und Großhändler zu gewährleisten. Der IFS-Standard hat seinen Ursprung in Deutschland, aber später schlossen sich auch französische und italienische Handels- und Einzelhandelsorganisationen dem Standard an. IFS wird daher oft als deutsch/französisch/italienisches Pendant zum englischen BRC-Standard angesehen.

Im Laufe der Jahre hat sich die Norm zu einer Lebensmittelsicherheitsnorm mit weitreichenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entwickelt. Ab 2021 kommt nun der IFS Food 7 zum Einsatz, die neueste Version des Standards. Neben dem am häufigsten verwendeten IFS Food gibt es noch eine Reihe weiterer Varianten des IFS-Standards. 

Für wen gilt der IFS-Standard?

Der IFS-Standard richtet sich hauptsächlich an Lieferanten von Einzelhändlern in der Lebensmittelindustrie. Sie kann aber auch für Branchen gelten, die direkt oder indirekt in der Lebens- und/oder Futtermittellieferkette tätig sind und dabei das Produkt/Lebensmittel verarbeiten. Dies gilt sowohl für Firmen in Deutschland als auch international. Wen betrifft das?

  • Lebensmittelhersteller
  • Futtermittelhersteller
  • Einzelhändler
  • Die Lebensmittelverpackungsindustrie

Normalerweise wird IFS von Betrieben gewählt, die viele Kunden auf dem europäischen Markt haben. Wenn Sie in diesem Markt tätig sind, werden Sie bald auf Kunden treffen, die ein IFS-Zertifikat benötigen.

Ein wichtiger Unterschied zwischen dem IFS-Standard und seinem englischen Gegenstück BRC besteht darin, dass der IFS auch verlangt, dass alle Ihre Lieferanten IFS-zertifiziert sind. Wenn Sie mit Lieferanten zusammenarbeiten, die keinen IFS haben, müssen Sie diesen Ihrem (zukünftigen) Kunden vorlegen.

Welche Anforderungen stellt der IFS-Standard?

Wie BRC (das englische Pendant) besteht IFS aus einer sogenannten „Checkliste“ mit relativ hohen Anforderungen. Während beispielsweise viele ISO-Standards wie FSSC 22000 und ISO 22000 auf der Grundlage eines Managementsystems mit Verfahren arbeiten, gibt es bei IFS eine Reihe von Kriterien, die Sie als Organisation erfüllen müssen. IFS arbeitet mit 10 „Knock-out-Kriterien“, darunter die Kontrolle kritischer Kontrollpunkte, die Einbeziehung von Management und Personal, die Rückverfolgbarkeit von Produkten, Rohstoffen und Verpackungsmaterialien und die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen.

Bei IFS dreht sich alles darum, die KO-Kriterien zu erfüllen. Grundsätzlich gibt es kein Dazwischen: Wenn Sie eine der Voraussetzungen nicht erfüllen, ist es nicht möglich, das Zertifikat zu erhalten. Auch der IFS-Standard arbeitet statusbasiert. Wenn Sie also ein bestimmtes Kriterium in geringerem Maße erfüllen (außer den KO-Kriterien), können Sie immer noch den Standard erreichen, jedoch auf einem niedrigeren Status. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt (das IFS-Audit).

Wie alle anderen Lebensmittelsicherheitsstandards basiert der IFS-Standard auf der HACCP-Methode. Sie müssen eine HACCP-Analyse auf der Grundlage Ihrer Produkte und Prozesse und des Grundbedarfsprogramms erstellt haben. Der IFS-Standard besteht aus den folgenden Standardanforderungen:

  • Verantwortung der Geschäftsleitung
  • Managementsystem für Qualität und Lebensmittelsicherheit
  • Ressourcen- und Personalmanagement
  • Planungs- und Produktionsprozess
  • Messungen, Analysen, Verbesserungen
  • Nahrungsverteidigung
  • Lebensmittelbetrug
  • Verweise auf die aktuelle IFS Food Doctrine

Was können wir für Ihren Betrieb tun?

Jede Branche hat ihre eigenen Regeln und Kontrollen. Mit unseren Präventions- und/oder Kontrollplänen stellen wir sicher, dass Ihr Unternehmen die obligatorischen Zertifizierungsstandards wie HACCP, IFS und weitere Standards erfüllt. Können wir Ihnen helfen, Schädlinge zu bekämpfen und abzuwehren oder Pläne zu erstellen? Sie können uns täglich während unsere Öffnungszeiten unter 0911 / 431 99 50 erreichen. 

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