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Kellerasseln. Was tun?

Der Körper der Kellerassel erreicht eine Länge von 14 bis 20 Millimeter und hat eine ovale, flache Form. Die Körperoberseite ist grau bis braungrau gefärbt, gelegentlich zeigt sich eine gelbliche Sprenkelung, die Ränder sind hell gesäumt. Deren Körperunterseite und die Laufbeine sind gelblich bis weißlich gefärbt. Seitenlappen der Rückenschilde ragen flach ab, und zwar weiter als die der Mauerassel (Oniscus asellus). Links und rechts des Stirnsegmentes sitzen die Augen, die als dunkelgraue oder schwarze ovale Punkte sichtbar sind. Das dem Stirnsegment folgende Segment umschließt diese mit zwei Seitenlappen. An dem Kopfsegment sitzen zwei Fühlerpaare, von denen aber nur ein Fühlerpaar sichtbar ist. Auf der Unterseite liegen 14 gleichförmige Schreitbeine und 12 Spaltfüße im Bereich des Vorderleibes. 

Die Kellerasseln atmen im Gegensatz zu den Krebstieren (Crustacea) nicht über Tracheen, sondern über Hohlräume, die in den ersten beiden Beinpaaren des Hinterleibes liegen. Zusätzlich können sie auch durch Kiemen atmen, diese sind allerdings soweit zurückentwickelt, dass diese alleine zur Atmung nicht mehr ausreichen. Weil die Kiemen mit Luft gefüllt sind, erscheinen sie weiß und sind deutlich zu erkennen. Der Umstand, dass sie die Tracheenatmung ersetzt haben, ermöglicht es ihnen sich unabhängig vom Wasservorkommen aufzuhalten.

Nachts wenn die Luft kühler wird, kommt die Kellerassel aus ihrem Versteck und geht auf Nahrungssuche. Sie ist mit ihren 14 Beinen, die sie wellenförmig nacheinander hebt und senkt, recht flott unterwegs und ist stetig auf Nahrungssuche. Dabei vertilgt sie alles, was für den Zersetzungskreislauf bestimmt ist und bleibt immer in Deckung, um nicht selbst gefressen zu werden. Tagsüber verkriecht sich die Kellerassel in ein geeigneten Unterschlupf. Indem sie ruhig verharrt, bis die nächste Nacht heranbricht. Den Winter verbringt die Kellerassel in einem frostsicheren Versteck, in dem sie in eine Winterstarre verfällt.

Wie kommen Kellerasseln ins Zimmer?

Diese Schädlinge leben vor allem im Boden von Zimmerpflanzen. Im Allgemeinen sind Kellerasseln einfach ein Lästling, da sie nicht beißen oder stechen und für den Menschen harmlos sind. Ihre Anwesenheit im Inneren weist normalerweise auf eine große Bevölkerung im Freien hin.

Ein Befall mit Kellerasseln ist normalerweise ein Zeichen dafür, dass Ihr Zuhause über ausreichend feuchtes und verrottendes Holz verfügt, damit sie gedeihen kann. Wenn dies bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Unternehmen passiert, ist es an der Zeit, sofort die Fachleute für Schädlingsbekämpfung anzurufen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie loszuwerden, einige schaden ihnen nicht, während andere Schädlingsbekämpfungsmethoden die Verwendung Chemikalien beinhalten, die sie töten. Es gibt natürlich auch andere „Hausmittel“, die helfen könnten, wenn Sie ein Problem mit Kellerasseln haben. Ob sie tatsächlich funktionieren oder nicht, ist fraglich.

Erwähnenswert ist, dass Kellerasseln nicht gesundheitsschädlich sind. Tatsächlich sind sie im Garten einer der Reiniger der Natur und beseitigen in Ihrem Namen verrottende Blätter und Ablagerungen. Sie sind auch in Ihrem Kompostbehälter nützlich, da sie dazu beitragen, Ihr verrottendes Obst und Gemüse in organische Stoffe umzuwandeln.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass Kellerasseln nicht in Ihr Haus kommen und sich durch Ihre Holzarbeiten oder Holzmöbel fressen, trotz allem, was Ihnen vielleicht gesagt wurde. In Wirklichkeit vertilgen sie nur das, was bereits verfällt. Sie nutzen einfach das, was sofort verfügbar ist.

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