Kleidermotten – Schädlinge im Haus? Schädlingsbekämpfung ohne Risiko für Sie

Kleidermotten

Nach unserer Erfahrung in der Mottenbekämpfung sind Fälle von Kleidermotten um mindestens 70 %  in den letzten 5 Jahren angestiegen. Wir haben mehr Hilferufe für Kleidermotten erhalten als in den 25 vorangegangenen Jahren, was zeigt, dass sie werden eher ein Problem. Die wahrscheinlichsten Orte, an denen diese Motten gefunden werden, sind die Wollpulloverschublade, der Schrank, Wollteppiche und Wandbehänge. Obwohl sie in der Lage sind, andere Produkte zu befallen, bevorzugen sie Stoffe aus tierischen Fasern wie Wolle oder Seide. Ein weiterer Faktor ist, dass sie verschmutzte Stoffe gegenüber sauberen Stoffen bevorzugen.

Im Gegensatz zu anderen Motten, die nachts um Lichter herumfliegen, bevorzugen Kleidermotten dunkle Schränke, Dachböden und andere Bereiche, in denen sie sich in dunklen Ecken oder Stofffalten verstecken. Sobald Sie anfangen, sie herumfliegen zu sehen, ist der Befall leider im Allgemeinen weit fortgeschritten.

Kleidermotten - vorratsschaedling, schaedlinge

Die Kleidermotten (Tineola bisselliella) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der echten Motten (Tineidae) mit weltweiter Verbreitung. Der Flügel der etwa sechs bis neun Millimeter großen Kleidermotte sind je nach Farbe der Nahrung hellgelb bis dunkelbraun glänzend, bewimpert, weisen keine Zeichnung auf und sind dachartig über den Rücken gefaltet. Flügelspannweite beträgt etwa 10 bis 15 Millimeter.

In der Natur leben die Larven in Nestern von Vögeln und Säugetieren, wo sie sich von Tierhaaren ernähren. Als Schädling von Textilstoffen ist die Kleidermotten in menschlichen Behausungen auf der ganzen Welt verbreitet. Die Flugzeit ist von Mai bis September.

Der Befall von Kleidermotten ist kein Anzeichen mangelnder Hygiene.

In der Wärme von Wohn- und Lagerräumen legt ein Weibchen bis zu 300 Eier ab – jedes einzeln, beispielsweise auf Kleidung oder Möbel. Nach 14 Tagen schlüpft der Nachwuchs. Folgende Materialien werden befallen: Wollprodukte (Pullover, Wintermützen, Handschuhe, Socken usw.), Pelze, Polsterhaare, Bürstenborsten sowie Federn und Tierhäute. Besonders beliebt sind ungewaschene Kleider, bei denen Schweiss, Harn- und Schmutzrückstände eine gute Nahrungsergänzung bilden. Auch Mischgewebe mit einem Anteil von mehr als 20 % Wolle können befallen werden. Befallene Kleidungsstücke weisen Löcher von unregelmäßigen Formen mit zerfransten Rändern auf, oft sind auch Köcher oder deren Rückstände sichtbar. Bei Pelzen sind die Haare an der Basis abgefressen und es treten durch den Haarausfall kahle Stellen auf. Besonders gefährdet sind Kleidungsstücke, die über mehrere Monate nicht benötigt werden sowie textile Bodenbeläge, die sich unter Möbeln befinden. Nicht befallen werden pflanzliche Produkte wie Baumwolle oder Leinen. Auch synthetische Kunstfasern und Seide werden in der Regel nicht befallen. Bei einem starken Befall können diese Materialien trotzdem geschädigt werden. Kleidermotten beschädigen weder Nahrungsmittel noch Holz oder ähnliche Materialien.


Die Larven der Motte benötigen das in Tierhaaren (Wolle, Pelze, Felle) enthaltene Protein Keratin. Rein pflanzliche und synthetische Gewebe werden von den Raupen gefressen, jedoch nicht verdaut; insbesondere gemischte Kleidung mit Wollanteil ist daher gefährdet. Papier und Holz werden von der Kleidermotte nicht befallen. Bei lange gelagerter Kleidung kann eine Massenvermehrung erfolgen.

Wie kommen Kleidermotten ins Haus?

Nach etwa drei Monaten beginnt die Verpuppung. Dafür baut sich der künftige Nachtfalter bis zu 15 Zentimeter lange Röhren. Schlüpft die Kleidermotte, ist sie für Textilien keine Gefahr mehr. Das Mundwerkzeug des Tiers ist verkümmert und zur Aufnahme von Nahrung nicht mehr geeignet – etwa zwei bis drei Wochen später stirbt die Kleidermotte. Doch trotz der kurzen Lebensdauer haben Motten genügend Zeit, sich zu paaren und die Eier für die nächste Generation zu legen.

Raupen entwickeln sich nie ohne die genannten Textilien, bzw. tierischen Häute, Haare oder Federn. Teppiche, die Wolle enthalten, sind häufig gegen Teppichschädlinge (Kleidermotten, Teppichkäfer) imprägniert. Textilien aus Wolle sollten Sie bei längerer Lagerung nur gereinigt in gut schließenden Kästen oder Behältern mit Mottenpapier
aufbewahren. Häufiges Staubsaugen und Ausklopfen von Teppichen beugt einem Befall vor, ebenso häufiges Ausklopfen und Auslüften der Kleider bei sonnigem Wetter. Eine kühle und trockene Lagerung vermindert die Gefahr des Befalls. Bei 5.5° C können sich die Larven nicht weiter entwickeln, abgetötet werden sie aber nur durch extreme Temperaturschwankungen mit Minustemperaturen. Durch visuelle Kontrollen können Sie einen Kleidermottenbefall frühzeitig entdecken. Besonders zusammengerollte Wollteppiche sollten Sie regelmäßig kontrollieren.

Wenn Motten das Licht umschwärmen, sind Fliegenklatsche und Zeitung nutzlos. Die Kleidermotte, die sich um Lampe oder Kerze tummelt, ist meist das Männchen, auf der Suche nach einem paarungswilligen Artgenossen. Ist das Weibchen befruchtet, hat es sich längst zwischen Spalten und Ritzen gemütlich eingerichtet, denn zum Fliegen hat die weibliche Kleidermotte meist keine Lust.

Fliegen Motten im Zimmer herum, müssen Sie nach der Quelle suchen. Zur erfolgreichen Bekämpfung müssen Sie den gesamten Befallsherd ermitteln. Dazu müssen Sie alle Textilien, die als Nahrungsgrundlage für die Insekten dienen könnten, auf Befall prüfen. Finden Sie in bzw. unter den Textilien Raupen, Gespinste oder Spinnfäden, müssen Sie die befallenen Kleidungsstücke aussondern und waschen (evtl. Trockenreinigen). Teppiche können Sie einem Teppichhändler zur Reinigung und Neu-Imprägnierung gegen Schädlinge bringen. Spannteppiche können Sie mit einem Dampfreiniger reinigen. Die Hitze tötet die Mottenlarven im Teppich ab. Die im Handel erhältlichen Lockstofffallen (Pheromonfallen) sind geeignet für den Nachweis der Motten in industriellen Betrieben. Sie locken jedoch nur Männchen an, nicht aber die Weibchen. Daher können Sie einen Befall mit Fallen allein nicht bekämpfen. Bei einem starken Auftreten, vor allem an unzugänglichen Stellen, sollten Sie eine Schädlingsbekämpfungsfirma mit der Bekämpfung

Kleidermotten - vorratsschaedling, schaedlinge

Motten. Wichtig zu wissen.

Wir bieten eine fachmännische Behandlung, mit der Produktschädlinge wie die oben beschriebene Kleidermotte verhindert werden können. Unser Einsatz von IPM- Techniken (Integrated Pest Management) konzentriert sich darauf, den Kern des Schädlingsproblems zu finden und Schädlinge aus gelagerten Produkten von der Quelle aus zu bekämpfen. Durch IPM werden Schädlingsbekämpfungsmaterialien so ausgewählt und angewendet, dass die Risiken für die menschliche Gesundheit, Haustiere und die Umwelt minimiert werden. Rufen Sie uns noch heute  unter 0911 431 99 50 an  oder kontaktieren Sie  uns online!

Kleidermotten können für diese Branchen zu einem Problem werden

  • Logistik - Branche

    Mit engen Lieferfristen und Kundenfristen haben Sie genug Grund zur Sorge. Lassen Sie uns die Schädlingsbekämpfung von Ihrer Liste streichen. Wir werden mit Ihren Mitarbeitern zusammenarbeiten, um uns auf Ausschluss, Versandinspektionen, Hygiene und ordnungsgemäße Lagerumdrehungspraktiken zu konzentrieren, um sicherzustellen, dass Ihre Einrichtung geschützt ist.

  • Hausverwaltungen

    Ein Befall in einem Mehrfamilienhaus kann sich schnell ausbreiten. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Gebäudemanager mit einem Schädlingsbekämpfungsunternehmen zusammenarbeiten, das schnell auf Ihre Probleme reagieren kann. Die IHD-Techniker stehen bei Schädlingsnotfällen von Montag bis Samstag zur Verfügung.

  • Einzelhandel

    Schädlinge in und um ein Einzelhandelsgeschäft können Ihren schwer verdienten Ruf schädigen. Sie können auch Ihren Bestand, Ladeneinrichtungen und Displays beschädigen, wobei Computerausrüstung und Kabel von Mäusen und Ratten besonders gefährdet sind. Das Schädlingsproblem wird durch häufig öffnende Türen, offene Schaufenster oder kontinuierliche Liefer- und Lagerbereiche voller Verstecke für Schädlinge verschärft.

  • Büro

    In jeder Büroumgebung gibt es nichts Wichtigeres als Produktivität. Um einen produktiven Arbeitsplatz zu erhalten, müssen Sie sicherstellen, dass sich Ihre Mitarbeiter wohl und sicher fühlen. Deshalb entwickelt die IHD Schädlingsbekämpfung Verfahren zur Schädlingsbekämpfung in Bürogebäuden, um sicherzustellen, dass Ihr Büro frei von Schädlingen wie Kakerlaken, Mäusen, Ratten oder Fliegen ist.

  • Hotels

    Eine Schädlingsbekämpfung speziell für Hotels und Ihre Bedürfnisse ist eine der besten Entscheidungen, die Sie für Ihr Hotel treffen können, da Sie sich dadurch keine ständigen Sorgen über den Zustand Ihres Hotels hinsichtlich des Schädlingsrisikos machen müssen. Bei der IHD Schädlingsbekämpfung verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen im Management von Hotelschädlingen in ganz Bayern.

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