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Splintholzkäfer

Vom Splintholzkäfer
gehen viele gefahren aus

Wie erkenne ich einen Splintholzkäferschäden?

Wahrscheinlich sind Sie in Ihrem Haus einem rotbraunen Käfer begegnet. Oder eine der Larven. In den meisten Fällen werden Sie sie jedoch nicht sehen, aber Sie werden kleine Lücken im Holz sehen. Unsere Kunden sehen auch oft Bohrstaub auf dem Boden oder auf den Balken selbst. Ist das frisch? Dann greifen die Larven aktiv das Holz in Ihrem Haus an und es ist höchste Zeit einzugreifen.

Je länger Sie mit dem Eingreifen warten, desto größer wird der Schaden. Eine Larve kann nicht so viel Schaden anrichten; aber es ist nie jemand, der in Ihrem Haus beschäftigt ist. Die Dutzende bis Hunderte von Larven zusammen sind eine Plage in Ihrem Haus und müssen bekämpft werden.

Wird der Splintholzkäfer gefunden, sind umgehend Fachleute zu beauftragen. Der Käfer verbreitet sich über die befallenen Materialien, da der Schaden erst spät am charakteristischen runden Flugloch erkannt wird, das einen Durchmesser zwischen 0,8 und 1,5 Millimeter aufweist. Das Fraßmehl rieselt herab und bildet kleine Häufchen. Hölzer sollten lackiert, geölt oder gewachst sein, damit sie vom  Splintkäfer gemieden werden. Für den Nachweis der  Splintholzkäfer ist der Gebrauch von Klebefallen empfehlenswert, um ohne Hetze die Bestimmung vorzunehmen.

Die Gesundheit der Bewohner ist gefährdet, wenn der Befall mit dem Splintholzkäfer zu Materialschäden führt, die die Stabilität von Bausubstanz in Frage stellt und ein bevorstehender Einsturz droht. Daher sollte man den Splintholzkäfer bekämpfen.

Was ist ein Splintkäfer?

Der Splintholzkäfer kommt, wie der Name schon sagt, hauptsächlich im Splintholz vor. Splintholz befindet sich in den äußeren Ringen des Baumes und dort, wo sich das jüngste Holz des Baumes befindet. Splintholzkäfer kommen in Laubbäumen (Esche, Eiche und Walnuss) und tropischen Laubbaumarten (Rattan, Bambus, Limba und Meranti) vor. Im Gegensatz zu Holzwurm und Bockkäfer kommt der Splintkäfer hauptsächlich in verarbeitetem oder gelagertem Holz vor, wie Sperrholz, Bilderrahmen, Fußböden und Verkleidungen.

Die Larven des Splintholzkäfers

Die Käferart überwintert im Larvenstadium. Nach dem Schlupf paaren sich die Käfer bald. Nach der Begattung legen die Weibchen innerhalb einer Woche etwa 15 bis 50 Eier bevorzugt in die Poren und Ritzen von ursprünglichem Holz.

Der Schlupf der Larven erfolgt innerhalb von ein bis drei Wochen. Dann fressen und bohren sich die Larven in die tieferen Holzschichten. Die entstehenden Gänge werden vom Fraßmehl aufgefüllt, das die Larven als Verdauung ausscheiden. Mit der Zeit wird das befallene Holz von Fraßgänge durchsetzt. Als äußere, dünne Schicht bleibt ein papierartiges Material übrig. Die Larven benötigen eine Feuchte von 6 bis 30 Prozent und einen Gehalt an Stärke im Holz von wenigstens 3 Prozent, um sich ernähren und entwickeln zu können. Cellulose und Lignin sind aufgrund fehlender Cellulasen unverwertbar.

Kurzinfo Splintkäfer

  • Länge Splintkäfer: 3 bis 7 Millimeter lang und rotbraun gefärbt;
  • Splintkäferlarven: bis zu 6 Millimeter lang und cremefarben;
  • Austrittsöffnungen: 1 bis 1,5 Millimeter groß (etwas kleiner als beim Holzwurm);
  • Andere Namen: Parkettkäfer, Gemeiner Holzkäfer.