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Wespen. Was tun?

Wespen

Bevor wir Wespen bekämpfen können, müssen wir herausfinden um welche Art von Faltwespen es sich bei Ihrem Befall handelt. Deshalb werfen wir ein Blick auf ihre Anatomie. Die Wespen-Königin ist bis zu 20 Millimeter groß, Arbeiterinnen bleiben mit zwölf bis sechzehn Millimeter und Drohnen mit dreizehn bis siebzehn Millimeter deutlich kleiner. Sie haben die für Wespen typische schwarz-gelbe Warnfärbung.

Als Unterscheidungsmerkmal zu anderen sozialen Faltenwespen trägt die Deutsche Wespe auf dem Kopfschild, auch Stirnplatte oder Clypeus genannt, eine Zeichnung mit ein bis drei schwarzen Punkten oder einen kleinen geraden, oft etwas unterbrochenen schwarzen Strich.

Ein zweites charakteristisches Merkmal der Vespula germanica ist der schmale, nur 0,2–0,3 mm breite Raum zwischen dem unteren Augenrand und der Oberkiefer-(Mandibel-)Basis, welcher bei der Königin und der Arbeiterin nicht größer, beim Männchen nur wenig größer ist als der Durchmesser eines Ocellus (Punktauge) auf dem Scheitel.

Die Tiere werden sehr aggressiv, wenn sie ihr Nest schützen oder verteidigen. Deshalb sollten Nester nie ohne die nötige Schutzbekleidung oder Schutzausrüstung umgesiedelt, vertrieben oder bekämpft werden. Manche Menschen reagieren auf Wespenstiche allergisch, hier ist äußerste Vorsicht geboten. Ein Stich kann beim Allergiker bis zum Tod führen, jährlich sterben etwa 5 Menschen in Deutschland an den Stichen.

Nachdem die Jungkönigin den Winter überstanden hat, beginnt sie zunächst mit der Nahrungsaufnahme, um wieder zu Kräften zu kommen. Dann macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Nistplatz. Die Deutsche Wespe baut ihr Nest in unterirdisch vorhandenen Bauten. Das können sowohl Nager- als auch Maulwurfsbauten sein. Das Nest besteht aus sechseckigen Zellen, die aus zerkauter Zellulose bestehen. Im Nest legt sie Vorräte in sogenannten Tönnchen an. Die Tönnchen formt die Königin aus einer wachsartigen Substanz. Hier legt sie auch ihre ersten Eier ab. Nach wenigen Tagen schlüpfen dann die ersten Arbeiterinnen, die die Königin fortan beim Nestbau und der Nahrungssuche unterstützen. Bis zum Ende der Saison, die meist im Oktober endet, ist ein Wespenvolk auf einige tausend Individuen angewachsen. Staatengrößen von sechs- oder siebentausend Tieren sind dabei keine Seltenheit. Meist im September schlüpfen aus den Eiern neue Königinnen und Drohnen. Die neuen Königinnen werden von den Drohnen begattet. Bis auf die neuen Königinnen, die in die Winterruhe gehen, stirbt das gesamte Wespenvolk.

Kann mir ein Kammerjäger oder Schädlingsbekämpfer weiterhelfen?

Sie summen, brummen und stechen vielleicht auch mal zu. Der Kampf mit Wespen beim Kuchen essen oder Feierabendbier ist längst nicht nur lästig, sondern kann auch gefährlich sein, beispielsweise wenn man eine Wespe verschluckt.

Was tun, wenn sich also ein Wespennest im Haus oder Garten befindet? Wir raten, genügend Abstand zum Nest zu halten und möglichst rasch einen Experten beizuziehen.

Rufen Sie uns an: 0911 / 431 99 50 – wir entfernen Ihr Wespennest auf sichere und sorgfältige Weise – und befreien Sie so schnellstmöglich von Ihrer Wespenplage.

Wie wir Wespen erfolgreich bekämpfen

  • Lokalisieren des Wespennests vor Ort und Abschätzen des Ausmaßes
  • Behandlungsmethodik absprechen
  • Wespenbekämpfung mit geruchslosem Kontaktinsektizid (im Innen- wie Außenbereich verwendbar)
  • Gefahrlose Entfernung des Wespennests durch den Profi

Kann ich Wespen selber vertreiben?

Wespen, die mit ihrem Bau einmal begonnen haben, lassen sich kaum mehr selbst vertreiben und reagieren aggressiv auf jede Störung. Überlassen Sie die Bekämpfung unbedingt einem Profi.

Die Kosten zur Entfernung von Wespennestern übernimmt in den meisten Fällen die Hausverwaltung – zögern Sie nicht und rufen Sie uns unverzüglich an unter 0911 / 431 99 50.

Wespen vertilgen Unmengen von (Schad-)Insekten. Einzelne Arten stehen auf der roten Liste und sind besonders geschützt. Die frei nistenden Arten und die in Erdhöhlen nistende rote Wespe ist für den Menschen harmlos. Aufgrund der übertriebenen Ängste werden häufig Nester vernichtet, auch wenn es um friedliche oder sogar geschützte Arten handelt.

Wespen sind sehr effiziente Vertilger anderer Insekten. Beobachtungen haben ergeben, dass eine Kolonie über 200 Fliegen pro Stunde in ihr Nest eintragen können und ein Hornissen Volk pro Tag etwa 500 Gramm Mücken und andere Insekten erbeutet.

Wespen sind daher ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems zu betrachten. Unter Umständen können Wespen jedoch sehr lästig und mitunter auch gefährlich (z.B. für Kinder oder Allergiker) werden.

Durch das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz sind grundsätzlich alle Tiere vor Zerstörung der Nester, Belästigung und Tötung der Tiere geschützt. Bestimmte Arten stehen unter besonderem Schutz, was durch die Bundesartenschutzverordnung geregelt wird.

Überlassen Sie unbedingt das Entfernen und die Hornissenumsiedlung dem Fachmann für Wespenbekämpfung um Ihr eigenes Leben zu schützen. Wespen, Hornissen oder Bienen sollten nur artgerecht entfernt werden, nicht immer ist es notwendig sie zu töten. Auch das Umsetzen von einem Nest bringt den gewünschten Erfolg.

Ist ein Nest gut zugänglich, kann auch die Umsiedlung versucht werden. Das ist aber in aller Regel nur bis Mitte Juli eine sinnvolle Maßnahme, weil die Völker später einen Umzug nicht mehr vertragen. Auch diese Maßnahme sollte nur ein erfahrener Fachmann für Wespenbekämpfung erledigen, weiterführende Informationen dazu können wir Ihnen gerne per Telefon weitergeben.

Wespen können für diese Branchen zu einem Problem werden

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